Bildungsgänge

Aktionen im Bildungsgang

Parkettleger/in

 

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Parkettleger/innen verlegen in Innenräumen Holzböden aus vorgefertigten Elementen (z.B. Stab- oder Mosaikparkett, Dielen usw.) in verschiedenen Mustern (z.B. Fischgrät- oder Flechtmuster). Auch das Verlegen hochwertiger Böden mit Ornamenten und Intarsien gehört zu ihrem Berufsbild.
Vor dem Einbau prüfen sie den Untergrund (z. B. Estrich) und bereiten ihn für die Verlegearbeit vor. Sie verkleben Parkettelemente auf dem Estrich oder nageln diese auf einen Unterboden aus Holz. Anschließend schleifen sie die Parkettfläche und versiegeln die Oberfläche mit einer Schutzschicht oder sie behandeln die Oberfläche mit speziellen Ölen bzw. Wachsen.
Neben dem Verlegen neuer Parkettböden gehören auch die Pflege, die Reparatur und die Renovierung von Holzfußböden zu ihren Aufgaben. Weitere Aufgabengebiete sind Holzpflasterarbeiten (auch im Außenbereich) und das Verlegen von Teppichböden sowie von elastischen Bodenbelägen aus Linoleum, Kork, Kunststoff oder Gummi.
Parkettleger/innen arbeiten an wechselnden Arbeitsorten überwiegend im Innenausbau, wie z.B. in Privathaushalten, Turn- und Mehrzweckhallen, Büroräumen und historischen Gebäuden.
 Nach der neuen Handwerksordnung ist Parkettlegen ein zulassungsfreies Handwerk, das heißt, Parkettleger/innen können sich als Geselle bzw. Gesellin auch ohne langjährige Berufserfahrung mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen.

 Besondere Aktionen

Seit 1994 werden alljährlich die drei erfolgreichsten Parkettlegerprüflinge der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz geehrt. Diese Feierstunde wird am HSBK durchgeführt und findet unter dem Motto „Dem Besten das Beste“ statt. Belobigt werden Prüflinge, die sowohl im praktischen wie auch im theoretischen Teil der Gesellenprüfung außerordentliche Leistungen vollbringen. Diese Initiative entstand in enger Kooperation mit dem ehemaligen Obermeister der Innung Münster, Herrn Josef Schellerhoff, mit der Parkettabteilung des HSBK und wurde erst ermöglicht durch das Interesse verschiedener industrieller Unternehmen an qualifizierten Gesellen und deren Bereitschaft, diese Leistungen durch attraktive Preise hinreichend zu würdigen.
Diese Feierstunde, die inzwischen über die Grenzen der beteiligten Länder hinaus bekannt geworden ist und zu der Vertreter des Handwerks, der Innungen und des Zentralverbandes eingeladen werden, erhält sowohl einen festlichen wie auch einen informativen Rahmen, in dem zum einen die Leistungen der erfolgreichen Prüflinge honoriert und zum anderen zahlreiche Arbeiten der Prüflinge aus den verschiedenen Innungen fachlich gewürdigt werden.

 

 

 

 

.