Fahrtkostenerstattung

Hinweise zur Erstattung von Schülerfahrkosten

Voraussetzung:
Fahrkosten müssen im Kalendermonat – nicht für die Dauer eines Unterrichtsblockes – 50,00 € - übersteigen.

Anspruch:
Anspruch auf Erstattung von Schülerfahrkosten haben nur Schüler, deren Wohnsitz im Land Nordrhein Westfalen liegt. Schüler aus anderen Bundesländern erkundigen sich beim zuständigen Schulträger ihres Wohnortes.

Wirtschaftlichste Beförderung:
Bei der Berechnung des Erstattungsbetrages werden die Kosten zugrundegelegt, die bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel entstehen würden und zwar:

a) täglich anreisende Schüler

1. Schülerwochenkarte oder

2. Schülermonatskarte ; je nach Länge des Blockunterrichts innerhalb des Anspruchsmonats

b) Heimbewohner

1. Hin- und Rückfahrkarten der Bundesbahn

2. Mehrfahrtenkarten der Nahverkehrsbetriebe

Berechtigungskarten:
Berechtigungskarten zum Kauf von Schülerwochen- und Schülermonatskarten werden auf Wunsch von der Verwaltung ausgestellt.

Erstattungsbetrag:
Erstattungsfähig sind die Fahrkosten, die im Kalendermonat den Betrag von 50,00 € übersteigen, jedoch nur bis zu einem Höchstbetrag von 50,00 €.

Verjährung:
Der Anspruch auf Erstattung verjährt, wenn der Antrag nicht bis zum Ablauf von drei Monaten nach Ende des Schuljahres gestellt ist (31. Oktober eines jeden Jahres).

Familienheimfahrten für im Wohnheim untergebrachte Schüler:
Zu den notwendigen Schülerfahrkosten gehören die Kosten für eine wöchentliche Familienheimfahrt zwischen Wohnung und Internat. Anreise zu Beginn des Blockunterrichts und Rückreise nach dessen Beendigung zählen auch als Familienheimfahrt. Als Internatsunterbringung gelten auch Fälle, in denen der Schüler bei Verwandten am Schulort untergebracht ist oder ein volljähriger Schüler sich dort ein Zimmer angemietet hat.

Fahrkosten Wohnheim zur Schule:
Durch Erstattung der Kosten für Familienheimfahrten wird die Übernahme von Fahrkosten für den täglichen Schulweg vom Internat zur Schule ausgeschlossen.

Antragstellung:
Täglich anreisende Schüler kreuzen auf dem Vordruck unter „Antragsgründe“ an: Der Schulweg ist länger als 5 km. Internatsschüler: „Familienheimfahrt“.

Fehltage:
Fehltage sind unbedingt einzutragen; die Eintragung ist vom Klassenlehrer zu prüfen und durch Unterschrift auf der Rückseite des Antrages zu bestätigen.

Unter „Kosten“ Angaben in der gleichen Reihenfolge eintragen wie bei der Aufzählung der Verkehrsmittel.

Jeweils eine Fahrkarte als Nachweis ist dem Antrag beifügen (auch Verkehrsverbund Rhein-Ruhr).

Eigener Wagen:
Falls die Anreise mit dem eigenen Wagen erfolgt, Bescheinigung der Bundesbahn und ggfs. des Verkehrsbetriebes am Wohnort beifügen. Hier aber nur die Kosten von Schülerermäßigungskarten (Schülermonats- o. Schülerwochenkarten) bescheinigen lassen.

Darüber hinaus sind die Kilometer, für die kürzeste, verkehrsübliche Strecke zwischen Wohnort und Schule nachzuweisen. (z.B. Google Maps, Routenplaner)

Banküberweisung:
Konto-Nr., Bankleitzahl und Kontoinhaber sind unbedingt anzugeben.

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